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SK Marktoberdorf I steigt auf in Regionalliga

01.05.2017

Das Spiel der „Ersten“ war lange Zeit auf des Messers Schneide, da sich Gastgeber SG Augsburg 1873 vehement gegen den drohenden Abstieg wehrte, weil beide Teams auf beide Zähler angewiesen waren. Heiko Pensold krönte als Erster seinen Königsangriff, während Moritz Jankowski den Punkt gegen den früheren Bundesligaspieler Dr. Klaus-Norbert Münch teilte. Erst als Roland Wagner aus Nesselwang den zweiten Sieg einfuhr, war der Augsburger Widerstand gebrochen. Martin Ruprecht und Thomas Bacherler holten weitere Punkteteilungen, ehe Marco Stein als Einziger den gegnerischen Ehrenpunkt zulassen musste. Dr. Peter Menzinger konnte sich im Doppelturmendspiel auf seine zahlreichen Freibauern verlassen und – psychologisch äußerst wichtig – den Mannschaftssieg sichern. Den Schlusspunkt setzte dagegen Hans Brugger, nachdem er trotz höchster Zeitnot durch eine nervenstarke Verteidigung triumphierte und das 5,5:2,5 perfekt machte.


Höher fiel der Sieg der zweiten Garnitur aus, die den Post-SV Memmingen II empfing. Durch zwei kampflose Siege von Florian Nusser und Dr. Bernd Neumann schon im Vorteil, verstanden es die übrigen Brettstrategen, sich zunehmend Vorteile zu sichern. So verwandelten Kapitän Dr. Tobias Klug, Friedrich Pfanzelt, Franz Steger und Wolfgang Müller ihre Partien sicher in ganze Punkte, so dass Martin Felser und Günter Riedl ihre Stellungen ohne Probleme mit Unentschieden beenden konnten, was der glänzenden Saison mit einem abschließenden 7:1-Kantersieg die Krone aufsetzte.


In der dritten Mannschaft wirkte sich das Fehlen der ansonsten Punkte liefernden Stammspieler Emmi und Ludwig Bräu sowie Gudrun Hodek negativ auf das Gesamtergebnis aus. Beim Lokalrivalen SK Kaufbeuren II kamen die Marktoberdorfer A-Klassen-Spieler deshalb nur zu einem Sieg und einer Punkteteilung aus sechs Kämpfen. Horst Weident erzielte dabei den einzigen vollen Punkt, während Konrad Gepting das Remis zum 1,5:4,5-Endstand beisteuerte, was mit ausgeglichenem Mannschaftspunktestand den fünften Rang im Schlussklassement bedeutete. (Bericht: Hans Brugger)

 
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