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Simon Brunauer nicht zu stoppen

22.04.2019

as schwäbische Rapidturnier nutzte der junge Lokalmatador als guten Start in einen viel versprechenden April. Der Titelverteidiger in der Kategorie „U 10“ gewann mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg alle sieben Viertelstundenpartien und verwies seinen ärgsten Widersacher Alexander Rempel aus Augsburg klar auf Rang zwei. Damit hat er sich den Spitzenplatz nach zwei von vier Wertungen zurückerobert und kann optimistisch die beiden Turniere in Wertingen und Kriegshaber angehen.


Viel knapper war hingegen der Ausgang beim Leipheimer Schülerturnier, doch hier war auch die Konkurrenz anders. Zum einen handelt es sich um einen offenen Wettkampf, bei dem auch Nachwuchsspieler aus anderen (Bundes-) Ländern teilnehmen, andererseits hatte er als Neunjähriger die große Herausforderung zu bestehen, mit Jugendlichen bis zu zwölf Jahren die geistigen Kräfte messen zu müssen. Doch auch diese Aufgabe schaffte er – als einer der jüngsten Spieler – mit Bravour. Wenngleich ihm dabei die Schachgöttin Caissa gehörig zur Seite stand. Nach sieben Partien mit fünfzehn Minuten Bedenkzeit gab es ein totes Rennen mit dem U-12-Spieler, Fabio Doll aus Langenau. Als auch die erste Feinwertung keine Entscheidung brachte, musste die noch eine zweite herangezogen werden. Hier lag Simon mit 154,5 : 154,0 äußerst knapp vorne und wurde deshalb mit dem „Glück des Tüchtigen“ Turniersieger im nordschwäbischen Leipheim.


Mit diesen erfolgreichen Abschlüssen moralisch bestens gerüstet, darf er hoffen, bei den bayerischen Jugendmeisterschaften „U 10“ in der Osterwoche in Bad Kissingen seinen Aufwärtstrend auch im Turnierschach fortzuführen. (Bericht: Hans Brugger)

 
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